last but not least - DIE kleine Schwester

Samstag, 12.08.2017

In 4 Tagen sind meine 6 Wochen schon wieder rum. Es war eine meine besten Erfahrungen die ich gemacht habe. Einfach unbeschreiblich, die Eindrücke, die Erlebnisse, die Freunde die man gemacht hat. Ich bin über mich hinausgewachsen, egal ob in guten oder in nicht so schönen Situationen. Nichts desto trotz gehört dieses Reise zu einem meines schönsten Erlebnissen die ich bis jetzt gemacht habe. Vor allem in dieser Hinsicht, dass die negativen stereotype die man über das Land Peru hört sich nicht bewahrheitet haben. Dieses Land mit seinen Einwohnern ist das gastfreundlichste Land, das ich jemals bereist habe. Die Leute sind alle super nett und extrem hilfsbereit, wenn man verloren irg wo rumsteht und Passanten es mitbekommen, wird einem sofort geholfen. Dieses Land ist der pure Wahnsinn...

Über meinen letzten Ausflug in welchem ich in diesem Eintrag noch einmal Berichte, war ein super Erlebnis, in welchem ich noch einmal über mich hinausgewachsen bin.

Aber wie hat alles angefangen? Im colca Canyon wurde mir der Tipp gegeben, doch lieber choquequirao zu besuchen. Also habe ich mir gedacht warum nicht? Jedoch als ich gerade alles organisiert habe und mich schon für diese Tour fertig gemacht habe musste ich ins Krankenhaus. Also alles absagen...

Jedoch habe ich mich nicht unterkriegen lassen, auch nicht als meine Ärztin mir gesagt hat ich sollte es lieber lassen, denn diese Tour ist eine der anstrengendensten die man in der Umgebung von Cusco machen kann. Aber ein guter Freund hat mir einmal gesagt man kann alles erreichen wenn man es möchte (vielen lieben Dank an dieser Stelle an dich Diego, dass du mir immer die positiven Seiten gezeigt hast #jederbrauchteinendiego).Also hieß es alles neu organisieren...

Der erste von 5 Tagen war unspektkulär, essen einkaufen, Bus fahren zum Start Punkt, schlafen und für den entscheidenden Tag alles fertig packen. Am nächsten Tag ging es dann mit meinem kleinen Guide und Mula Führer los. Nach den ersten 3 Stunden wandern wusste ich auch warum dieser Trek als so anstrengend gilt. Im ersten Teil gibt es keine bis wenig Vegetation, das bedeutet man wandert in der prallen Hitze was auf Dauer super anstrengend ist. Jedoch wandert man am ersten Tag die meiste Zeit bergab. Also geht es. Jedoch um zum Camping Platz zu kommen, müssen noch mal gute 400 Höhenmeter überwunden werden. Nach guten 20 km mit einem wanderrucksack von guten 10 kg ist man Danny auch gut fertig.

Am 2 Tag sind es nur 13 km die Mann bis zum Ziel zurücklegen muss aber, die haben es noch mal in sich da es nur bergauf geht. Jedoch am Ziel angekommen sind alle Anstrengungen vergessen. Dieser Blick übers Tal, über die Ruinen von choquequirao sind es 100% wert. Auch in der Hinsicht, dass es kaum besucht ist und nur 20-40 Personen am Tag besuchen.

Kurze excursion, was ist choquequirao überhaupt? Diese Ruinen werden auch die kleine Schwester von Machu Pichu genannt. Es war eines der letzten Rückzugsort der Inkas und wurde von den Spaniern nie gefunden, dementsprechend nicht zerstört. An diesem Ort treffen der Jungle und die Anden aufeinander, welches diesen Ruinen zu einem spektakulären Ort machen. Auch ist choquequirao eigentlich größer als machu pichu, aber es wurde gerade mal 30% von der Vegetation befreit, der Rest ist noch im Jungle versteckt.

Der Rückweg hat sich dann noch mal gut gezogen und war nicht gerade einfacher, aber ich habe den Spitznamen speedy Conzales bekommen. Aber warum? Ich war meistens fast genauso schnell wie die Einheimischen Inkas, die ein Wahnsinns Tempo haben.

 

Zum Abschluss muss ich mich vor allem bei meinen Eltern bedanken, die mich immer unterstützt haben und mir und jeder Lage egal wie abgefahren meine Ideen waren ihren Segen gegeben haben. Bei meinen Freunden, auf die ich immer zählen kann und wenn man dann doch mal im Krankenhaus liegt die besten genesungswünsche geschickt bekommt.

Ein großes Danke auch an all anderen die ich jetzt nicht aufgezählt habe, aber die mich trotzdem immer unterstützt haben. Egal aus deutschland oder meine neuen peruanischen Freunde.

DankeđŸ€—

Viele Grüße

Euer Daniel

Inka Post Der Berg brennt

Jesus der allwissende Guide

Montag, 07.08.2017

Manu Adventure so heißt die Agentur, mit welcher ich in den Jungle gefahren bin. Aber das es dann so abenteuerlich wurde habe ich nicht erwartet. Auf jeden Fall war es ein absolutes Highlight auf meinem Trip.

Angefangen hat es damit, dass ich eine Stunde auf den Bus warten musste der auf mich abholen sollte, aber es wurde noch besser. Wir sind keine Stunde gefahren und schon hat sich das vordere linke Rad gemeldet und hat mit einem lauten Knall gemeint ich mag nicht mehr... Zum Glück hatten wir noch ein Ersatzrad dabei. Nach einer weiteren Stunde hat das rechte vordere Rad gemeint, wenn mein Partner nicht dabei ist will ich auch nicht mehr... jetzt wurde es langsam knapp und es hieß reifen wechseln und zurückfahren neue kaufen denn im Jungle weiß man ja nie...

Aber wir haben diese Strapazen gemeistert und sind erfolgreich in unserer ersten lodge angekommen.

Der Jungle ist unbeschreiblich, so wunderschön, artenreich, farbenfroh einfach zum dahinschmelzen...

Da wir durch unsere Strapazen länger gebraucht haben könnten wir am ersten Tag leider nichts mehr unternehmen, da es schon dunkel wurde.

Jedoch am Tag umso mehr. Vor dem Frühstück kurz nach Sonnenaufgang sind wir los und haben die Gegend erkundet. Egal wo man hinschaut man erkennt immer etwas was man noch nie gesehen hat, sei es die wunderbare Pflanzenwelt oder neue Tiere. Es ist wahrlich ein Traum. Nach dem Frühstück ging es zum Rafting auf einem nicht gerade ungefährlichen fluss. Es hat ungemein Spaß gemacht und man wurde ziemlich nass. Im Anschluss ging es zu einem rescue center, welches Tiere die von Wilderern verletzt wurden aufnehmen und es nach einer gewissen Zeit wieder in die Freiheit entlassen. So nah bin ich noch keinem wilden Tier gekommen, da vor allem die Babys die ihre Mutter verloren haben, sehr anhänglich sind. Voll süß. 

Nach einem erfolgreichen Tag hieß es dann auch wieder zurück zu der lodge. Da die Räume offen sind, hört man die ganze Nacht den Jungle. Von überall hört man die unterschiedlichen Tiere. Ein Traum. Am letzten Tag ging es noch zu einem kleinen See und zum Zip lining über den Jungle. Am See hat man die schönsten Tiere gesehen, da sich natürlich die Tiere am Wasser sammeln. Es war ein unbeschreiblicher Trip und ein wahrlich super Abenteuer. Ganz besonders hat es auch unser Guide Jesus gemacht, der sich nach 10 Jahren Forschung um Jungle sehr gut auskennt. Ein großes Dankeschön noch mal an dieser Stelle. 

Die nächste Woche wird noch mal interessant, aber die Tage werden immer knapper und ich muss jetzt abwägen was ich noch machen will. 

Ganz viele Grüße aus Cusco.

Daniel 

"Sexsayuamn" oder doch SacsayhuamĂĄn

Mittwoch, 02.08.2017

Meine ersten Sehenswürdigkeiten habe ich jetzt endlich gesehenâœŒđŸŒ.

Cusco die ehemalige Hauptstadt der Inkas sprüht nur so von der Magie der Inkas. Im ganzen historischen Zentrum sieht man die Zeugnisse von früher, sei es verborgen oder doch offensichtlich wie die insgesamt 13(!!) Kirchen die es im Zentrum gibt. Eine ist schöner als die andere. Im allgemeinen kann man fast sagen, dass Cusco eine der schoensten Staedte ist die ich bisher gesehen habe. Sie hat so viel Charme und so viel Charackter. Sie ist auf jeden Fall ein absolutes Muss auf jeder Peru Reise. 

Aber was mich wirklich fasziniert hat waren die Ruinen der Ehmaligen Festung Sacsayhuamán, die oberhalb von Cusco trohnt und einen unbeschreiblichen Blick auf die Stadt zu lässt. Ich habe mich in diese Stadt verliebt. Man erlebt hier jeden Tag so unglaubluch viel. Aber ich schweife schon wieder ab... die Festung von welcher, leider nur die Fundamente, Danke conquistadoren, übrig geblieben sind, lässt erahnen wie mächtig und rießig sie gewesen sein muss. Das besondere an den Ruinen ist auch, dass sie erkennen lassen wie akkurat die Inkas Bzw. Pre Inkas gearbeitet haben... man kann es vergleichen wie Lego, jeder Stein passt haargenau (wenn ich haargenau schreibe, dann mein ich es auch) ineinander. Diesen Tag habe ich besonders genossen, denn ich mit meiner Gast Familie verbracht habe. Wir hatten ungemein viel Spaß. An diesem Punkt muss ich mich noch ein mal ganz groß bedanken bei Ihnen.

Bei meinen weiteren Ausflügen habe ich mir auch überlegt die Speißen die ich während meines 4 tägigen Krankenhausaufenthaltes verpasst habe nachzuholen. Und wo kann man das am besten machen... klar am besten am Plaza de Armas (wir erinnern uns, das ist der Hauptplatz und Treffpunkt aller Touristen jeder peruanischen Stadt, aber auch ein Muss in jeder Stadt, denn der ist unglaublich schön) also habe ich mich beraten lassen und mir wurde das beste Lokal empfohlen... die Bilder sprechen für sich...

 

YouTube ist nicht nur bei uns ganz groß sondern auch in Peru. Ich habe jetzt die Ehre gehabt einen YouTube Star zu treffenâœŒđŸŒ. Ich habe wirklich keine Ahnung was sie macht aber sie sieht ziemlich hübsch aus und scheint ziemlich nett zu sein...

Meinen naechsten groeseren Ausflug habe ich fuer morgen geplant. So viel sei gesagt es gibt kein Internet oder Handyempfang, also  bin ich unterwegs nicht zu ereichen. Da ich aber auf meine Gesundheit (noch) ein bisschen achte wird es nicht so anstrengend, wie meine anderen Ausflüge...

Ganz viele liebe Grüße vom immer noch Dankbaren (für die ganzen Nachrichten und Kommentare)

Daniel

 

 

PS: ich habe fast die 500 Aufrufe geknackt

ihr seid ja der absolute Wahnsinn😍

 

   

   

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Ein ganz ganz großes DankeschönđŸ€—đŸ™ƒ

Montag, 31.07.2017

Vielen vielen Dank zu aller erst für die vielen lieben genesungswünsche. Es hat mich super doll gefreut und mir auch sehr geholfen. Ich habe mich teilweise echt nicht gut gefühlt von den Schmerzen und den vielen Medikamenten die ich genommen habe. Aber ihr habt mir den Rücken gestärkt und mir gezeigt, dass ihr alle hinter mir steht in dieser schwierigen Zeit.

Ich bin jetzt aus dem Krankenhaus draußen, endlich, denn den ganzen Tag im Zimmer zu liegen ist nicht gerade angenehm und macht einen auch zeitweise echt verrückt. Ich bin langsam auf dem Wege der Besserung muss aber noch einige Tage starke Medikamente nehmen, aus diesem Grund muss ich jetzt mal ein paar Gänge zurück schalten. Was mir besonders Schwer fällt, denn ich habe ja noch einiges vorgehabt, was ich leider auf einen nächsten Besuch verschieben muss.

Jetzt bin ich bei einer super lieben peruanischen Familie untergenommen. Die mich dabei unterstützt wieder auf die Beine zu kommen. Aus diesem Grund habe ich die letzten Tage jetzt nicht unbedingt etwas großes Unternehmen können, da mir persönlich meine Gesundheit doch etwas wichtiger ist.

In den nächsten Tagen werde ich halbtags Ausflüge in die Gegend um cusco machen um doch noch ein paar Sachen zu sehen.

Ein ganz ganz großen Dankeschön

Daniel

 

 

All inclusive

Freitag, 28.07.2017

Wie bekommt man ein privates Zimmer mit eigenem Bad, einen riesigen Fernseher mit Hunderten Programmen, bodentiefe Fenster aus welchem man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt hat, 3 Mahlzeiten am Tag direkt an sie Bett geliefert?

Ja genau man holt sich unterwegs ein kleines Souvenir mit dem Namen Typhus oder einen kleinen ekligen Parasiten. Dann heißt es auch schon willkommmen im Traveller Krankenhaus Cusco.

Dementsprechend kann ich jetzt nicht wirklich über die wunderschöne Stadt Cusco schreiben, denn ich habe folglich nicht viel machen können, das einzige was ich bisher gesehen habe ist der Hauptplatz (Plaza de armas) und die Nebenstraßen. Nichtsdestotrotz hat Cusco einen magische Aura die man in jeder Straße spürt, die Kraft der Inkas... die ich unbedingt noch erkunden will.

viele Grüße aus Cusco 

Daniel

Ps: ich werde bald wieder gesund, denn ich habe noch einiges vor đŸ’ȘđŸœ 

 

Death Road

Montag, 24.07.2017

Was sind die typischen stereotypen einer südamerikanischen Stadt? Sie sollte ziemlich groß sein oder nicht? Genauso sollte sie auch etwas unübersichtlich sein mit ganz vielen Seitengassen, die alle fast identisch aussehen. An allen ecken und selbst in der kleinsten Nebenstraße sollte es einen kleinen Kiosk geben, weil man doch keine 50 Meter zu viel gehen möchte. Vieleicht könnte es ja sein, dass eine südamerikanische Stadt mitten von Hügeln/Bergen liegt.

Das alles trifft auf La Paz zu. Die Stadt ist bis jetzt meine am stressigsten und unübersichtlichste Stadt die ich besucht habe. Genauso auch die anstrengendste, dagegen ist San Francisco mit seinen läppischen Hügeln ein Spaziergang. Egal wo man hingeht man ist außer Atem... La Paz ist einer der höchstgelegenen Großstädte auf über 3000 m und liegt in einem Tal (was nicht heißen soll, dass die anliegenden Berge nicht zur Stadt gehören).

Auf jeden Fall finde ich die Stadt sehr sehr typisch für Südamerika.

Aber La Paz selbst war nicht mein eigentliches Ziel. Ich wollte die berüchtigte Death Road besichtigen und dazu muss man wohl oder übel nach La Paz. Und wie kann man besser eine der gefährlichsten Straßen der Welt anschauen. Richtig man heizt die 3000 Tiefenmetern mit einem Mountainbike runter😎

Also hieß es heute ziemlich früh raus und ab zum Treffpunkt. Nach einer guten Stunde Autofahrt sind wir dann schließlich am Start der wohl berüchtigtsten Straße angekommen.

An einem malerischen Bergsee hieß es rauf auf die Räder und erst mal eine Asphalt Straße runter und die Landschaft genießen, um uns an die ausgeliehen Fahräder zu gewöhnen. Der erste Schreck ist gleich in den ersten Kurven passiert, ich höre ein lauten Knall und das Rad fühlt sich super schwammig an... kacke ein platten... warten... bis das Begleitfahrzeug kommt mit einem Ersatz Rad. Noch mal Glück gehabt.

Den ersten Schock überstanden und schon biegen wir rechts ab auf eine enge Straße ab. Die Death Road, gerade genug Platz für ein Auto. Rechts geht es senkrecht nach oben und links geht es gefühlt 500 Meter nach unten.

Leitplanken fehlen fast gänzlich. Aber das Ausblick ist fantastisch. Er ist unglaublich, aber man hat fast keine Zeit sich auf ihn zu konzentrieren, denn die Straße verlangt alles ab. Auch in dieser Hinsicht, da ich immer versuche hinter dem Guide herzu fahren und er ist schnell...

GGeschwindigkeiten von 40-50 km/h werden erreicht. Es macht unglaublich Spaß. Aber ab und an wird es doch mal brenzlig wenn auf einmal ein Auto in der Kurve steht...

Die Tour ist ein absolutes Highlight auch in der der Hinsicht, dass man fast 3 Stunden nur downhill fährt ohne ein einziges Mal in die Pedale zu treten. Einfach unglaublich, landschaftlich, fahradteschnisch.

Es war auf jeden Fall ein absolutes Highlight auf meinem Trip und kann es jedem weiterempfehlen, der ein bisschen auf einen Adrenalin Kick steht.

Viele Grüße vom Death Road Suriver

Daniel

 

 

 

Seperatisten

Samstag, 22.07.2017

Isla del Sol ist eine wunderschöne kleine Insel mitten im Titicacasee. Ich habe mich wirklich in diese Verliebt. Ich hatte ja noch vor diese weiter zu erkunden und Inka Ruinen anzuschauen, jedoch gerade als ich diese aufsuchen wollte wurde ich aufgehalten. Ich habe mir gedacht was ist denn jetzt los.??

ein netter kleiner Mann hat mir erklärt, dass es anscheinend Probleme gibt zwischen dem Süden und dem Norden. Der Norden will sich vom Süden abspalten... voll schade. Ich könnte also nicht weiter.

Also wurde nichts aus meiner kleinen Wanderung, aber ich habe trotzdem 2 wunderbare Tage gehabt. Ich habe 2 Amerikanerin getroffen mit denen eine unglaublich viel Spaß hatte.

Nach meiner Wanderung hieß es dann leider Abschied nehmen, aber wenn ich mich zur Ruhe setzte dann weiß ich schon wo.

Eigentlich finde ich es super langweilig von Busfahrten zu erzählen, aber die Busfahrt nach La Paz war doch etwas besonderes und nicht gerade vertrauenswürdig... Da es Nacht war konnte ich nicht wirklich die Landschaft genießen, folglich bin ich eingeschlafen... doch plötzlich bin ich aufgewacht als wir mit großem Gepolter über etwas gefahren sind. Wie sich herausstellte war es ein rießen floss. Ich habe mir gedacht wie kann, dieses zerbrechlich wirkende Floß unsern Bus halten? Es hat zu meiner Überraschung gehalten und uns sicher über eine seeenge des Titicacasees gebracht. Noch einmal werde ich nicht diese Route nehmen... 

ganz viele Grüße aus La Paz

 

Daniel 

Copacabana

Mittwoch, 19.07.2017

Nach meine meinem kleinen Ausflug zu El Misti, hab ich mich nicht überwunden können, die Stadt zu verlassen ich war einfach zu fertig. Also hab ich mich auf unsere wunderbare dschterasse gesetzt und entspannt. Muss auch mal sein. 

Am Abend gab es anscheinend noch ein Erdbeben, ich habe fast vor lauter Verwunderung mein Bierglas fallengelassen. Anscheinend war ich doch nicht so betrunken... 

Am nächsten Tag hieß es dann das erste mal Sightseeing durch Arequipa. (Bilder werden nachgereicht) Mir wurde von einer guten Freundin empfohlen, das Nonnen Kloster der Stadt anzuschauen. Das Kloster ist wirklich unglaublich schön und sehr groß. Aus diesem Grund wird es auch "Stadt in der der Stadt" bezeichnet. Es gibt dort wirklich alles. Denn die Nonnen haben bis vor wenigen Jahrzehnten noch in völliger Isolation gelebt. Kann man sich heutzutage nicht mehr vorstellen. 

Am Selben Abend hab ich noch den Nachtbus Richtung Coba Cabana genommen, am Titicacasee, nicht zu verwechseln mit dem berühmten Strand...

Nach einer zu langen Fahrt mit einem unerwarteten Halt in einer viel zu kalten Wartehalle, hab ich es endlich geschafft und genieße die Aussicht von der isla del Sol. 

In den nächsten Tagen werde ich die Insel noch erkunden und dann schau ich mal wo es mich hintreibt. 

Gan viele Grüße aus Bolivien 

 

Daniel

 

5822 m neuer Rekord

Sonntag, 16.07.2017

Alles fühlt sich so surreal an. Die Zeit vergeht wie im Flug, ich lerne immer mehr Menschen kennen, neue Orte und meine Flagge wird immer vollerâœŒđŸŒ.

Ich habe ja versprochen etwas über Arequipa zu erzählen... Nun ja da ich aber noch nicht wirklich die Stadt erkundet habe muss das wohl oder übel ausfallen. Nur so viel Arequippa unterscheidet sich sehr stark von Lima und mir gefällt es bis jetzt auch um einiges besser. Es liegt direkt in den Bergen auf über 2000 m Höhe und es nicht so versmokt. Desweiteren trohnt über der ganzen Stadt der imposante El misti.(dazukomme ich definitiv) Dagegen hatte ich in Lima wunderbare Guides...

Als ich nach Arequipa, nach meinem Ausflug, in den Colca Canyon zurück gekommen bin wollte ich eig einen chilligen Tag machen. Aber mir ist da so ein Plakat ins Auge gesprungen, welches eine Tour zu El Misti vorschlägt. Also ist mein Chilli Day ins Wasser gefallen, denn ich musste mein Zeug für die Tour zusammenpacken die am nächsten morgen losgehen sollte...

Am nächsten Morgen ging es also los relativ human, es geht auch anders... Zu erst sind wir eine Stunde durch die Gegend gedüßt in Richtung El misti. Jetzt kommen bestimmt einige und meinen, dass ist aber langweilig wenn man sich bis auf 3400 m hochkutschieren lässt. Naja die Jeepfahrt hat Spaß gemacht.😊 Ist mal was anderes.

An dem Punkt als die Straße nicht mehr weiterging, hieß es also Rucksäcke Schultern und Richtung Base Camp laufen. Nach angenehmen 4 Stunden waren wir da und haben unsere Zelte aufgeschlagen auf 4600 m und uns vorbereitet auf den entscheidenden Tag, zur Erklimmung des Berges. Die Nacht war ziemlich kurz und auch etwas kalt, zum Glück hab ich mein Wasser mit in den Schlafsack genommen. Als um 1 Uhr die guides gekommen sind um uns zu wecken war jeder noch ziemlich aufgeregt und voller Vorfreude, wenn wir nur gewusst hätten... Blöderweise waren die ersten Stunden nicht die kältesten, es wurde Höhenmeter für Höhenmeter kälter, auch die Luft wurde immer weniger. Nach halber Strecke haben wir die ersten aufgrund von Höhenkrankheit verloren... Mir ging es auch nicht besonders gut, denn unsere Berge sind ja bekanntlich nicht so hoch in unserer nahen Umgebung. Kopfschmerzen und Schnapatmung waren die Folge.

Als die Sonne dann endlich hochging war unser letztes Hindernis ein rießiges Eisfeld, welches mit derStreif oder der Kandahar in Sachen eisig locker in den Schatten stellt. Zum Glück haben wir "not icy" unterschuhe bekommen (ich konnte mir den richtigen Namen nicht merken, also hab ich sie umgetauft), geholfen haben sie aber wenig, der Gegner war einfach zu stark.

Als wir dann endlich den Gipfel erklummen haben (nach strammen 5,5 Stunden vom basecamp aus), mussten Bilder von meiner Flagge gemacht werden, genauso mit meiner kleiner Belohnung...

Ganz viele Grüße

Daniel

Ps: ich freue mich jedes Mal tierisch auf neue Kommentare. Ihr seid klasseđŸ‘đŸŒ. Ich Versuche so gut es geht alle zu beantworten.

el misti von meiner dachterasse Arequipa von el misti Unsere Route

erste wanderung

Donnerstag, 13.07.2017

Die letzten Tage waren bisher ein absolutes Highlight auf meinem Trip in Peru.

Aber ich muss von vorne anfangen. In Nasca habe ich den nachtbus nach Arequipa genommen. Das ist die 2 größte Stadt in Peru und eine der wichtigsten in der Geschichte von Peru, aber dazu in den nächsten Tagen mehr.
Nach der Ankunft in Arequipa habe ich direkt den Bus nach Cabanaconde genommen, denn ich wollte unbedingt in die Berge. Insgesamt hatte ich nach der Ankunft in Cabanaconde 17 Stunden Busfahrt hinter mir, was mein Sitzfleisch nicht besonders gut geheißen hat. Aber es hat sich voll und ganz gelohnt. Selbst die Busfahrt war unglaublich. Man fährt durch Landschaften die sind soo unglaublich schön sind. Kleiner Ruinen, endlose Ebenen oder ein Rauchender Vulkan hat man gesehen. Aber man ist halt dann doch etwas müde, nach so einer langen Busfahrt ohne Buisness class...
In 3000 m Höhe angekommen merkt man recht schnell, dass man es nicht gewohnt ist. Alles ist etwas anstrengender.

Nach einem Aklimatisierungs Tag ging meine erste Wanderung los, in den Colca Canyon. Insgesamt habe ich 4 Tage dort verbracht bin. Von Tag zu Tag wandert man ins nächste Dorf und wird jedes Mal aufs neue überrascht von der Schönheit und der Aufgeschlossenheit der Einwohner.
Dabei war unserere kleine Gruppe ein komplett zusammengewürfelter Haufen, sie bestand aus einer Amerikanerin, Belgierin und einem Franzosen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, denn wir haben die Tage zusammen verbracht und ein Higlught nach dem anderen erlebt. 


Besonders hervorzuheben sind im ersten Dorf die "hot springs" eine kleine heiße Quelle neben dem eiskalten Fluss Colca. Man kann sich den Spaß vorstellen, die Landschaft zu genießen und gleichzeitig sich gut gehen lassen in der Quelle.

Super witzig war auch der letzte Tag. Im letzten Dorf war das Hostel schon ausgebucht welches uns empfohlen wurde. So hat uns einfach die Hostel Mutter in ein anderes Hostel untergebracht. Jedoch Stand es leer und wir waren die einzigen Gäste (bis auf ein paar Hühner, Esel und Schafe).

Es war eine super wunderschöne Tour, aber ich kann nicht alles erzählen, das würde den Rahmen sprengen.

Ganz viele Grüße und vielen Dank für die vielen coole Kommentare.

Daniel

#go with the flow even it takes a U turn 

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